Grossratswahlen 2018

Vielen herzlichen Dank für die vielen Stimmen, das Vertrauen und die Unterstützung. Ich werde das Emmental gerne im Grossen Rat in Bern vertreten und mich für die Interessen und Anliegen einsetzen.

    

         Meine Antworten zu den drei Fragen der Zeitung "Region":

 

 

  1. Für welche Anliegen wollen Sie sich – im Fall einer Wahl – im Kantonsparlament besonders einsetzen?

    In der nächsten Legislatur wird die Verkehrssanierung Burgdorf – Oberburg – Hasle behandelt. Für dieses Projekt müssen dringend Mehrheiten gefunden werden. Eine gute Verkehrserschliessung ist für das Gewerbe und die Arbeitsplätze im Emmental von grosser Bedeutung. Auch braucht der ländliche Raum eine sinnvolle Raumplanung für die Entwicklung der Gemeinden.

    Weiter sehr wichtig ist die naturnahe, produzierende Landwirtschaft mit einer starken Vermarktung. Die Landwirtschaft bildet ein wichtiges Rückgrat fürs Gewerbe und ist entscheidend für die Erhaltung unseres Landschaftsbildes.

     

  2. Welche Werte sind Ihnen in der Politik besonders wichtig?

    Mir ist eine volksnahe und lösungsorientierte, gradlinige und ehrliche Politik wichtig, die Vertrauen schenkt.

     

  3. Welches ist das grösste Problem, mit dem sich der Kanton Bern gegenwärtig konfrontiert sieht – und welche Lösungsansätze gibt es?

    Ein Problem ist die überdurchschnittlich hohe Steuerbelastung im Kanton Bern. Es müssen bessere Rahmenbedingungen fürs Gewerbe geschaffen werden. Die Unternehmenssteuer muss möglichst tief gehalten werden, damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

 

 Wollen wir die Volkinitiative „Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk!“ annehmen?

 

 

Über diese Frage entscheiden wir Stimmberechtigten des Kantons Bern am 4. März 2018. Die Initiative verlangt, dass künftig nicht mehr die Erziehungsdirektion die Lehrpläne der Volksschule erlässt. Vielmehr wären die Lehrpläne neu von Grossen Rat beziehungsweise vom Volk zu genehmigen.

 

Der Grosse Rat hat die Volksinitiative „Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk“ mit 122 zu 19 Stimmen bei 8 Enthaltungen abgelehnt.

 

Der Lehrplan wurde bereits 2010 – 2014 erarbeitet mit dem Ziel, die Schulen in den deutsch- und mehrsprachigen Kantonen zu vereinheitlichen. Dies würde auch ein Kantonswechsel für Schüler/Innen und Lehrer/Innen vereinfachen. 2006 hatte das Volk dem Artikel 62 der Bundesverfassung zugestimmt, der die Harmonisierung der Ziele der Schule verlangt. Der neue Lehrplan 21 wird vom Kanton Bern schrittweise ab August 2018 bis 2020 eingeführt. Lehrpersonen wurden während der Ausbildung und in vielen Weiterbildungskursen bereits auf den Lehrplan 21 vorbereitet. Bei einer Annahme der Volksinitiative müsste der Grosse Rat wieder über diesen Lehrplan neu befinden. Der Lehrplan 21 könnte bei einer Annahme der Initiatiative „Lehrpläne vors Volk“ frühestens 2020 vors Volk gebracht werden. Ich finde, das Parlament hat in diesem Bereich genügend Kompetenzen auf das Volksschulrecht einzuwirken und den Finanzrahmen festzulegen, um jederzeit Veränderungen am Lehrplan festzulegen.

 

Geben wir dem Lehrplan 21 eine Chance. Die Bildung wird man immer wieder verändern und anpassen müssen. Darum stimme ich am 4. März 2018 „NEIN“.

 

Urs Buri, Grossratskandidat 01.04.0, Liste 1 SVP Unteres Emmental

 

 

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